pjat
potentiell jämmerlicher ausflug ins triviale
Sunday, June 24, 2007
schädliches wochenende
freitag abend festgestellt, dass mein notebook sich in eine bessere welt verabschiedet hat. samstag hoffen und bangen, dass die wiederbelebungsversuche glücken. gegen abend dann entwarnung: patient atmet wieder, ist aber noch ein wenig schwach auf der brust.

heute früh erst durch türklingeln geweckt worden, aber nicht schnell genug reagiert und dann in den leeren flur gestiert. dann handyklingeln, reaktionszeit aber immer noch nicht auf normalzustand. also kurz später resigniert die mailbox abgehört. drauf war der hausmeister mit der freundlichen meldung, dass es in der wohnung drunter durch die decke tropft. immer noch leicht benebelt in die küche gestolpert und die katastrophe gesehen: totalüberschwemmung. restlicher sonntag wird wohl mit schadensbegrenzung verbracht...



*heul*

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schrieb pjat um 12:30   0 comments
Sunday, June 18, 2006
kleine chronologie der zweiradzwischenfälle
es ist sommer, das hat sich endlich auch bis zum wetter durchgesprochen. was macht der gemeine großstadtmensch da? er kramt sein fahrrad aus dem keller hervor, um endlich wieder eins zu sein mit der natur.

mein verhältnis zu fahrrädern ist - gelinde gesagt - ein gespaltenes. ich bin ein fauler mensch, körperliche betätigung ist nicht mein ding. dementsprechend bin ich ausgewiesener fan des öpnv. andererseits ist so ein zweirad enorm praktisch, wenn man nur kurze strecken zurücklegen muss oder sich an orte begibt, an denen selbst die busanbindung zu wünschen lässt, oder sich zu zeiten durch die gegend bewegt, zu denen haltestellenwartezeiten von einer stunde angesagt sind.

der noch sehr junge sommer in diesem jahr hat mein verhältnis zum bike im allgemeinen und im speziellen nicht gerade verbessert. irgendwie ergibt das wort "drahtesel" immer mehr sinn für mich. man wird ja wohl nicht alles auf meine beinahe schon sprichwörtliche unkoordiniertheit schieben wollen! es folgen die highlights des kampfes "pjat vs. fahrrad" 2006:

1. fall: dumme sache, wenn das eigene fahrrad noch hübsch verrostet im fahrradständer im nördlichen münchen dem winterschlaf hinterherträumt, während man selber in den isarauen sommerlichem bierkonsum frönt. was tun, wenn die sonne weg, die luft abgekühlt, das bier alle ist und alle anderen mit dem fahrrad da sind? klar, man wendet die stapelmethode an. flugs die pjat auf den lenker vom mountainbike gehievt und losgedüst. das ging auch ganz gut, aber die pjat fühlte sich auf ihrem ausguckplatz nicht so ganz wohl und meckerte so lange bis sie einen lustigen platztausch durchgesetzt hatte. zum platztausch gehörte auch ein rucksacktausch. pjat also, mit riesenrucksack auf riesenmountainbike untergebracht, düst guter dinge los. weit kommt sie aber nicht: ein großes, böses und ... parkendes ... auto kam ihr auf einmal gefährlich nahe. da hilft nur eine spontane vollbremsung. resultat: tagelange schulterschmerzen, der ruck hat ganz gut reingerissen. was soll's, drüber gelacht und weiter geht's. bis zur nächsten ampel, an der ist wieder bremsen angesagt. diesmal kommt die unpraktische dreiviertelhose ins spiel: irgendwo festgehakt, die berüchtigte unkoordiniertheit eingesetzt und zack: das pedal mit angriffslustigen metallzacken voll ins schienbein gerammt. die eingefressenen abdrücke sahen zumindest noch tage später richtig schick und böööööse aus.

2. fall: versuch macht kluch? weit gefehlt! ausgangssituation ist eine ganz ähnliche szenerie, dieses mal: das erste mal grillen in diesem jahr, am flaucher und mit netter begleitung. und natürlich bier. einziger unterschied: dieses mal gab es nur ein fahrrad und am ende noch zwei menschen, die nach hause wollten. was tun? klar, letztes mal ging das doch auch ganz gut, so zu zweit auf dem fahrrad. der beschluss: pjat muss wieder auf den lenker! bierkonsum macht ja irgendwie mutig und vor allem lässt er schlechte erinnerungen in einem ganz anderen licht erscheinen. pjat lässt sich also kurz gesagt überreden und hüpft auf den lenker. nicht bedacht wurde der große unterschied zum letzten versuch mit der stapelmethode: dieses mal hat pjat einen riesigen rucksack auf, was dazu führt, dass sie auf den lenker extrem weit vorübergebeugt sitzt - und nur noch den asphalt, also den sicheren tod auf sich zurasen sieht. lautstarke proteste und aufforderungen anzuhalten halfen nicht. hilfe zur selbsthilfe sah dann so aus: ein beherzstes abspringen vom lenker, möglichst weit, um nicht noch zusätzlicher vom fahrrad nebst fahrer überrollt zu werden. das tat weh. folge: eine kaputte hose, geschundene hände und zerschrammelte knie. die sehen mittlerweile so aus:

und in nahaufnahme:


der rest des weges wurde dann zu fuß zurückgelegt. mittlerweile tut es auch gar nicht mehr weh :)!

3. fall: mittwoch, deutschlandspiel. da doppelter versuch dann doch ein bisschen kluch macht, wurde die gelegenheit genutzt, das eigene fahrrad wieder betriebsbereit zu machen und es richtung münchen zentrum zu bewegen. stop zum fußballgucken auf halber strecke (herr morn hatte geladen und alle folgten dem ruf). was macht man beim fußballgucken? klar, das gleiche wie beim grillen und sonstigen sommerlichen aktivitäten: bier trinken! irgendwann ist dann das schönste spiel vorbei und auch die anschließenden singstarexzesse mussten mal ein ende haben. also wieder raus aus der wohnung, rauf auf's bike und weiter richtung innenstadt. kurze zeit später: feststellung, dass fahrräder und schienenverkehr nicht zusammenpassen. eine ganz fiese weichenstelle wurde zu meinem verhängnis, vielleicht hat auch das so lange eingemottete fahrrad nur eine pause haben wollen. jedenfalls: pjat landet ein weiteres mal und sicherlich nicht sehr elegant auf dem boden.
das resultat: wieder mal eine lädierte schulter und ein richtig fieser blauer fleck. der sieht mittlerweile so aus:



ich hoffe nur, dass aller guten dinge wirklich nur drei sind. dann könnte ich jetzt etwas entspannter in den sattel steigen...

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schrieb pjat um 12:51   1 comments
Monday, June 12, 2006
aua

aua
Originally uploaded by pjat.

fahrrad fahren ist böse. erst recht, wenn man nicht selbst fährt und bremsen statt mit einfachem handgriff oder fußbewegung nur mit vollem körpereinsatz möglich ist.

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schrieb pjat um 00:02   2 comments
Tuesday, August 30, 2005
nur nichts für fußfetischisten
da das wetter offenbar beschlossen hat, uns noch ein paar tage sommer zu schenken, beschloss ich heute meinerseits, meine speziell für die hochzeit vorletztes wochenende erworbenen schühchen auszuführen. schließlich könnte es wettertechnisch die letzte möglichkeit gewesen sein, man weiß ja nie.

die entscheidung führte zunächst dazu, dass ich wie eine bekloppte sämtliche potentiellen absatzfallen umschiffen, äh, also: umgehen, -hüpfen, -stolpern musste, damit ich nicht stecken blieb. da ich keine mentos im gepäck hatte, wäre mir zu einem abgebrochenem absatz wahrscheinlich auch nichts eingefallen. das altbewährte kinderspiel "nicht auf die zwischenräume treten" gewann dabei eine ganz neue, nie geahnte bedeutung. zur anschaulichkeit, was man so alles vermeiden muss mit solchem schuhwerk, hier zwei beispiele.

diese aufgabe war zu meistern, wenn auch die umgehungsversuche den den schuhen angemessenen graziösen gang weitestgehend unmöglich machten.

schließlich brachte mir meine anflug von schuhfetischismus jedoch nur eine schmerzhafte erkenntnis ein:
hobbitfüße (zwar mit weniger haaren, dafür aber auch schlechter gepolstert) plus damenschuhe gleich böses, böses aua*. böses, böses aua wiederum bedeutet barfuß inna u-bahn und barfuß auffa straße.

ab jetzt nur noch birkenstock...



* achtung: ekelcontent inside!

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schrieb pjat um 19:29   2 comments
Wednesday, August 24, 2005
ekelcontent für arme
habe gerade das gefühl, dass ich beim versuch, meine geschundenen ellenbogen, an denen die haut derzeit fröhlich absplattert, was wiederum auf vermehrten einsatz selbiger körperteile beim vorm-laptop-rumhängen zurückzuführen ist, wieder vorzeig- und anfassbar zu machen, den ganzen pott melkfett aufbrauchen werden muss...

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schrieb pjat um 19:01   0 comments

 
moi-demoiselle

name: pjat
zuhaus in: Germany
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