pjat
potentiell jämmerlicher ausflug ins triviale
Friday, November 24, 2006
world inferno friendship society

world inferno friendship society
Originally uploaded by pjat.

live im kafe kult. rockt. was will man mehr.

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schrieb pjat um 17:59   1 comments
Sunday, May 14, 2006
das phänomen: live-musik
ich habe ja neulich angedeutet, dass ich mich ein bisschen zum thema konzerte im allgemeinen und im speziellen auslassen will. wie der zufall es wollte, bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen, mehr zum calexico-konzert vom 05.05. zu schreiben. dadurch bin ich aber in der zwischenzeit in den genuss eines weiteren konzerts gekommen, das sich zudem wunderbar als kontrastierendes element in der argumentation eignet. aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen.

freitag, 05.05. calexico-konzert steht an. das erste konzert seit richtig langer zeit, für das die karte schon im voraus gekauft wurden. und das erste mittelgroße hallenkonzert seit richtig langer zeit (in die tonhalle passen so um die 2000 leute rein). und nach dem konzert dann die wiedergewonnene erkenntnis, warum das eigentlich richtig lange zeit gedauert hat, mal wieder auf ein solches konzert zu gehen: der mensch hat einen hang zur verdrängung und/oder zur vergesslichkeit und so hatte ich in der zwischenheit anscheinend schlicht und ergreifend vergessen, dass ich solche konzerte nicht mag und mich nachher immer über das geld ärgere, das ich dafür ausgegeben hab.

neulich in der neon gab es einen artikel, in dem leute sich geoutet haben. als nicht-möger von sachen, die man aber doch gefälligst zu mögen hat. darunter, ganz klar: konzertbesuche. wunderbar, ich bin also nicht allein mit meiner abneigung. im gegenteil, sie ist sozusagen von post(?)adoleszent-medialer seite abgesegnet. und damit möglicherweise mehrheitsfähig geworden. eine kurze empirische erhebung zeigte nämlich, dass nicht nur ich und neon-autoren diese meinung vertreten.

allerdings sind die gründe, die in der neon angeführt wurden, zum teil - entschuldigung - großer quatsch. liveauftritte der lieblingsband nicht zu mögen, weil ja dann die musik anders klingt. das mag vielleicht entmystifizierend wirken und kann im schlimmstfall zur absetzung der lieblingsband führen. aber der andere klang, das unperfekte an liveauftritten, die spontaneität: das sind alles definitiv gründe, die für einen konzertbesuch sprechen.

aber dann geht es schon los. hallenkonzerte sind sowieso immer grenzwertig, in der regel bleibt einem nämlich schon beim betreten der halle die luft weg. ganz besonders ansprechend wird es dann, wenn der kondensierte kollektive schweiß einem von der decke auf die nase tropft. nee, danke!
contra: hitze und luftlosigkeit.

schön, wenn man in einer gruppe gleichgesinnter der musik lauschen kann, die einem das herzchen übergehen lässt. eine gruppe? gleichgesinnte? bei tausenden menschen wird es mit der gleichgesinnung langsam schwierig. so teilen die meisten anscheinend nicht meine ansicht, dass es schrecklich ist, körperkontakt mit fremden aufzunehmen, sofern das nicht absolut zwingend notwendig ist (ich spreche jetzt nicht von pogotanzenden jünglingen beim punkkonzert, deren verhalten ist in der regel völlig legitim).
contra: menschenmengen und damit verbundene enge

das mit meinen hobbitbeinen hat sich ja sicher mittlerweile rumgesprochen. will sagen, ich gehöre nicht gerade zu den größten menschen. da ich wegend der oben erwähnten abneigung vor kuschligen menschenknäueln lieber weiter hinten stehe, ergibt sich daraus ein problem. ich seh nix. das problem wird durch meine leichte kurzsichtigkeit noch gesteigert. ich seh aber den musikern gerne beim zaubern zu (denn musik machen ist für mich sowas wie zaubern, weil völlig unverständlich und dabei so wundervoll), das macht für mich ein konzert mit aus. abgesehen von der vielgelobten liveshow, die manch eine band auf die bühne stellt.
contra: sichtprobleme

wenn die letzten beiden punkte nicht eintreffen, dann ist man vielleicht bei einem kleineren clubkonzert gelandet. das sind konzerte, die ich wirklich schätzen kann. in der regel kann man die band sehen, sich außerdem noch bewegen, andere kleinere furchtbarkeiten größerer konzerte sind auch ausgeschaltet (ewiges schlangestehen an der theke, "das bier ist leer"-ansage während des hauptacts...) - perfekt. so ein konzert habe ich das letzte mal bei den ohrbooten erlebt, das hat richtig spaß gemacht. hier war ein weiterer pluspunkt: keine großen erwartungen und spontaner besuch. allerdings ist es schwierig die ausgewogene mischung aus party und platz hinzubekommen. denn: kleine clubs und unbekannte bands, das kann auch bedeuten: gähnende leere und hände-in-den-hosentaschen-vergrabendes rumstehen.
contra: keine stimmung

die favorisierte band ist endlich mal in deutschland auf tour und kommt in deine stadt. ein grund zur freude. also nix wie karten gekauft. dass dann am stichtag zwei monate später die stimmung mies oder die lust auf eben diese musik nicht vorhanden sein kann - damit muss man dann leben.
contra: am tag des konzerts am-liebsten-im-bett-liegen-stimmung, aber die karten für um die dreißig euro schon in der tasche

vorbands können super sein. bei calexico waren im preis inbegriffen: iron & wine sowie ein freundlicher mexikanischer herr mit gitarre und mundharmonika, dessen namen ich leider wieder vergessen habe. stimmung: sehr gut. iron & wine wunderbar ruhig, der mexikanische musiker hat die stimmung mit seiner one-man-show wieder ein bisschen angeheizt. gute mischung zur vorbereitung auf den hauptact. ich hab letzte woche ja schon auf meine körperlichen verfallserscheinungen hingewiesen, ohne diese näher zu benennen. aber mehrere stunden rumstehen, noch dazu in extrem verspannter körperhaltung, da man ja a) möglicherweise zwischen hunderten köpfen vor einem hindurch doch noch einen blick auf die musiker erhaschen könnte und b) dabei möglichst nicht auf kuschelkurs mit seinem nebenmann gehen möchte - das ist einfach nix in meinem alter für mich. echt nicht. noch dazu hab ich immer die falschen schuhe an. wahrscheinlich gibt es dafür auch keine richtigen. außer vielleicht medizinische. mit ganz, ganz dicken einlagen. die folgen: noch zwei tage später rücken-, nacken- und beinschmerzen.
contra: bis die hauptband mal spielt, sind die kräfte bereits erschöpft

klarer fall: bei tanzbarer musik möchte ich platz zum tanzen und dabei gleichzeitig die möglichkeit, genügend abstand zu den mittanzenden zu halten. bei ruhiger musik möchte ich - die möglichkeit zu sitzen. das ist ein bisschen der vorteil bei open air-konzerten. jedenfalls bei denen mit gutem wetter. da setzt man sich eben einfach auf die wiese und hat trotzdem was von stimmung und musik und sonne.

letzten dienstag war ich auf einem konzert von scat max* neissendorfer und seinem jazztrio (und mit unterstützung der sound surfing angels) in der monofaktur. die monofaktur ist sicherlich nicht der erste anlaufpunkt in münchen, was jazzkonzerte angeht. dementsprechend leer war der club. kein einziger zahlender gast - vermutlich zum leidwesen der band, die "auf eintritt" gespielt hat. für die zuschauer aber gar nicht so schlecht. gute sicht auf die band war garantiert, man konnte in ruhe beobachten, was die so alles aus ihren instrumenten rausholten. barhocker, stühle und eine "lounge-ecke" sorgten für ausreichende sitzmöglichkeiten. stimmung war klasse, der applaus kam mir mindestens genauso laut vor wie bei calexico. richtig fein, ein konzert zum genießen. natürlich hätte es voller sein können (schon der band zuliebe). ich meine, irgendwas ist ja immer. aber zu konzerten dieser art gehe ich jederzeit gerne wieder.**



* lange keine homepage dieser art gesehen. da kommen gleich 90s-revival-gefühle auf.
** und ja: auch auf die größeren werde ich sicher wieder gehen, irgendwann, wenn ich die nachteile längst wieder vergessen habe, um mich zu erinnern, wieso ich große konzerte eigentlich irgendwie nicht mag.

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schrieb pjat um 13:56   0 comments
Saturday, May 06, 2006
calexico

calexico
Originally uploaded by pjat.

gestern abend in der tonhalle. mehr dazu und zu konzerten im allgemeinen hoffentlich morgen. jetzt geht's auf der pjat-tournee erstmal nach passau.

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schrieb pjat um 13:43   0 comments
Friday, May 05, 2006
gleich
calexico! yayyayyayyay!



[aber in echt würde ich grad viel lieber schlaaaafen...]

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schrieb pjat um 18:56   0 comments
Friday, December 23, 2005
götz widmann-konzert

götz widmann-konzert
Originally uploaded by pjat.

die etwas andere perspektive: vom boden hinterm tonmann aus. wuha!

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schrieb pjat um 21:28   0 comments
Tuesday, October 25, 2005
return of the were-pjat
ich klage mich hiermit der sträflichen blogvernachlässigung an (von meinem e-mail-account mag ich gar nicht reden, das würde mir die schamesröte ins gesicht treiben). zu meiner verteidigung habe ich die letzten tage vorzubringen, die unter dem begriff "action-woche" in meinem erinnerungsspeicher abgelegt werden. here we go:

start: freitag, 14.10.
dank m94,5 konnte ich mir endlich mal die registratur von innen ansehen - ohne dafür die (üblichen?) 8 euro hinblättern zu müssen. dort fand eine veranstaltung namens ampsoul statt, deren radioversion bei der "bassrutsche" sich recht vielversprechend anhörte und dann auch vor ort eindruck machte. leider geriet die musik zeitweise eindeutig zu houselastig. die location gefiel in jedem fall. wie sich die musik dann in den frühen morgenstunden entwickelte konnte ich nicht feststellen, da mein abend dort gegen 2 uhr endete, um die letzte u-bahn noch zu erwischen. dementsprechend auch froh gewesen, den eintritt nicht selbst gezahlt haben zu müssen. immerhin gab es auch noch ein t-shirt von coalition mit drauf.

am samstag ging es erstmal zum flohmarkt nach riem an die messe. eigentlich ein ganz großes no-no sein wochenende in sichtnähe zu seinem arbeitsplatz zu verbringen. entschädigt wurde ich dadurch, dass ich trotz späten eintreffens eine barbapapa-figur in die finger bekam, die dann gleich den besitzer wechselte. der kleine kerl sitzt momentan in seinem teelichtglasraumschiff und cruist durch die schwarzen weiten des couchtischs (keine angst, p., ich räum ihn dann in mein zimmer ;) ). aus mitleid habe ich dann noch "the horse whisperer" mitgenommen, zum (privat) lesen komme ich momentan ja sowieso nicht.

sonntag sollte es eigentlich zum "bunter hund"-kurzfilmfestival ins werkstattkino gehen. da gab es dann aber bei unserer ankunft keine karten ("der vorverkauf geht dann um 19.15 uhr los, damit alle die gleichen chancen haben." - hä??), dann kurz in der schrannenhalle etwas gegessen und als wir später wieder am werkstattkinio vorbeikamen war die hölle los und die geduld zu warten - mit ungewissem ausgang der warterei - zu klein. also frustriert abmarschiert und erstmal am gärtnerplatz einen kaffee getrunken. dann war es auch schon zu spät, um noch pünktlich zum tatort wieder zuhause zu sein. aber moment mal, tatort? da war doch was...?! ja, genau. in der schrannenhalle nämlich, wo es sonntags das tatort-ratespiel gibt. also nix wie hin, zugeschaut, wild diskutiert und am ende natürlich doch ganz falsch gelegen mit der erdachten lösung. prosecco gab es dann auch noch, aber da war dann schon zeit für den aufbruch heimwärts.

montag: geld. shoppen. muahahaha.

dienstag noch mehr shoppen und eigentlich akute erschöpfungszustände. glücklicherweise aber dank m94,5 ein unwiderstehliches ausgehangebot für den abend: die schon erwähnten ohrbooten, die ja schon im spreeblick ganz ausführlich promtotet wurden, im orangehouse. etwas spät und hektisch dort eingetroffen und großes glück gehabt noch früh genug dran zu sein, um den äußerst sympathischen und talentierten ricoloop als ein-mann-vorband auf der bühne bestaunen zu dürfen. die ohrbooten konnten sich dann auf ein schon komplett partybereites publikum freuen, dementsprechend ging es gleich von anfang richtig gut ab auf dem konzert. nach dem konzert um zwei cds (wobei ich sagen muss: auf cd kommt das nicht halb so gut, da sind die ohrbooten dann auch "nur" noch 'ne deutsche reggaeband... wenn auch keine schlechte) und einige sticker reicher wieder heim.

mittwoch: gedächtnislücke. aller wahrscheinlichkeit tagsüber unterwegs und abends daheim. hehe.

donnerstag schulung für die systems. um 7.45 uhr. brutalstmöglich oder so. dann ein bisschen durch die riem arcaden geschlendert (wie naheliegend), zum mozart mittagessen, zu saturn mp3-player bewundern (uuuh, dieser eine würfelige ist ja so niedlich... aber es gibt mir zu denken, dass es den jetzt irgendwie auch bei plus gibt. nimmt dem ganzen irgendwie den style-faktor. egal, ich will mir ja eh keinen holen), heim, rumjammern ("määäh, ich bin müde. määäh, meine beine tun weh. määäh, meine schulter tut weh, böse schwere tragetaschen.") und abends essen im poseidon auf der leonrodstr. (viiiiiiiiiiiel zu viel, aber äußerst lecker).

freitag wieder flohmarkt, diesmal beim zenith in freimann. die leute da sind echt so schräg... dafür jede menge alter kram, nur minimal neuware. fein, fein. ich habe ein nähkörbchen gekauft (ja, lacht ruhig). und ein buch. das habe ich gleich wieder verschenkt.

samstag ein letztes mal flohmarkt, wieder in riem, aber diesmal nix gekauft. traurig. abends ins muffatwerk auf das fm4-fest. nach langem schlangestehen an der abendkasse in die viel zu überfüllte halle, schlangestehen zum klamottenabgeben, schlangestehen zum bier (bzw. in meinem fall: wasser) holen, drängeln um einen platz zum stehen zu finden, rumstehen und ständig angedrängelt werden. nix für mich. und das ganze noch für 15,50 euro und mit bands, mit denen ich nicht wirklich was anfangen kann? und das teilweise höchst merkwürdige publikum, bei dem man sich nur fragte, ob die sich möglicherweise verlaufen hatten?! nee, das muss nicht nochmal sein. irgendwie scheint das mit dem fm4-fest und mir eine eher unheilige allianz (beim letzten mal musste ich aufgrund akuter kreislaufschwäche die veranstaltung verfrüht verlassen, was ich höchst traurig fand). dann vielleicht doch mal lieber zum fm4-festival im sommer...

sonntag: erholung.

montag: die systems hat angefangen. sterbenslangweilig. weil kaum besucher kommen, verdiene ich weniger, da ich schon früh heimgeschickt werde von der arbeit. die besucher sind auch nicht glücklich (außer denjenigen, die vollgepackt mit luftballons, fußbällen und tüten mit kram aus der messehalle staksen). abends als trost ins kino mitgenommen worden. wallace & gromit in the curse of the were-rabbit. hat mir sehr gut gefallen, so als alter karnickelfan (ich meine: wie cool sind die viecher denn in dem film?!). sehr charmant animiert, eine witzige story (ich hatte da ja nach den vorschauen große bedenken) und wenig dialoge (hehe): wirklich schön. und mir persönlich hat er definitiv besser gefallen als corpse bride.

dienstag (aka: heute) war schon etwas mehr los auf der messe, was das ganze erträglich macht. ansonsten nach der arbeit das blog mal wieder auf den neuesten stand gebracht...

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schrieb pjat um 18:51   5 comments
Tuesday, October 18, 2005
ohrbooten

ohrbooten
Originally uploaded by pjat.

live im orangehouse. das rockt wie sau.

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schrieb pjat um 22:44   3 comments

 
moi-demoiselle

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