pjat
potentiell jämmerlicher ausflug ins triviale
Tuesday, August 09, 2005
leiden an
in unserer heutigen folge geht es um eine junge dame, die aufgrund der schwere ihres leidens gerne anonym bleiben möchte (der einfachheit halber nennen wir sie im weiteren verlauf p.). p. leidet seit geraumer zeit unter schwund. aus heiterem himmel und in besonders starker ausprägung fing sie sich den schwund während eines längeren auslandsaufenthalts in einer europäischen metropole ein, was wiederum zeigt, dass man sich schwere leiden keineswegs nur bei reisen in exotische länder zuziehen kann. in mitleidenschaft gezogen wurden dabei diverse kleingegenstände, geld, kommunikationsmittel und last but not least ein nicht unbeträchtlicher teil grauer zellen.

nach beendigung des auslandsaufenthalts nahm der schwund bei p. wieder ab und pendelte sich in einem bereich ein, der innerhalb der für durchschnittseuropäer gängigen werte liegt. p. war über diese entwicklung sehr erleichtert. so schwanden mit der zeit immer weniger dinge aus ihrem leben.

nun scheint sich jedoch bei p. ein rückfall in einen akuten, bedrohlichen zustand des schwunds anzukündigen. erste symptome sind der schwund zweier (!) strickjacken, die zudem beide (!) schwarz waren, sowie ein wiederholt festzustellender plötzlicher geldschwund.

sollte es sich entgegen aller befürchtungen doch nur um p.s verwirrtheit und ihre mangelnde fähigkeit zum finanzmanagement handeln, die zu dem gefährlichen schwund ähnelnden symptomen führen, wären die verfasser für hinweise in diese richtung dankbar. schließlich gilt es, einer drohenden schwund-epidemie vorzubeugen.

auch nehmen wir dankend ratschläge bezüglich möglicher neuer therapien zur kurierung oder wenigstens linderung des schwunds entgegen.

und denken sie immer daran: vor schwund ist niemand sicher!
schrieb pjat um 01:49   Rückkopplung
3 Comments:
  • Am 9/8/05 02:27 schrieb Anonymous Anonymous

    good post... thanks.

    Lila
    my site: gifted child

     
  • Am 9/8/05 13:24 schrieb Blogger Löwenzahn

    p.sollte vielleicht mal in erwägung ziehen, ihre gegenstände mit einem adressaufkleber u.ä. zu versehen. erinnert doch der von ihnen beschriebene schwund ganz ungeheuerlich an den allseits bekannten, doch nicht beliebten typischen schwund, der viel zu oft bei kleinkindern zu beobachten ist. dieser allerdings "wächst" sich sozusagen im alter heraus.

    bleibt nur zu hoffen, dass p. von weiteren rückentwicklungen verschont bleibt. man male sich nur aus, die kommunikationsfähigkeit und andere fähigkeiten würden ebenfalls negativ vom schwund beeinflusst!

     
  • Am 10/8/05 04:17 schrieb Blogger pjat

    am besten zieht p. wieder zu ihrer mutter und lässt sich adressetiketten in all ihre sachen einnähen. vielleicht kann sie sich auch noch einen adressstempel für ihre bücher machen lassen (allerdings neigen diese nicht zum schwund). auch der schwund von gehirnzellen könnte auf diese weise kompensiert werden, schließlich würde dann ihre mutter für sie (mit)denken...

     
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