pjat
potentiell jämmerlicher ausflug ins triviale
Thursday, April 27, 2006
man sollte seine vorsätze halten
hat meine mama mir beigebracht. naja, vielleicht hat sie mir auch nur sowas ähnliches beigebracht. jedenfalls kommt jetzt ein etwas ausführlicheres feedback zum zweiten webmontag in münchen.

zu den technikprobleme wurde ja schon an anderen stellen etwas geschrieben. da kann ich mich nur anschließen, dass ein vorheriges austesten sinnvoll wäre. allerdings muss ich dazu auch anmerken, dass ich als in-der-letzten-reihe-sitzender-und-zudem-noch-schlecht-sehender mensch sowieso wenig mit den powerpoints etc. anfangen konnte... ;)

ganz prima wäre es, wenn jeder vortragende kurz (!) etwas zu sich und seinem background sagt und dann vor allem einen kurzen ausblick auf das thema bzw. vielleicht spezifischer: die richtung, in die das thema geht, gibt. das wäre auch eine bitte an siegfried (oder eigentlich an wen auch immer, der die einleitung/orga übernimmt) die vortragenden dazu aufzufordern.

jetzt muss ich ein klein wenig ausholen: ich komme ja überhaupt nicht aus der technikaffinen bzw. programmier-ecke, bin eher ein durchschnittlicher user, aber durchaus interessiert an einigen web(2.0)-themen. man könnte sagen, dass ich halb aus "zufall", halb aus neugier beim webmontag war. nach einem blick auf die im wiki angekündigten themen im vorfeld war mir bereits klar, dass mich wahrscheinlich nur zwei der themen interessieren würden. dem war dann auch so, wobei eines mich letztlich nicht interessiert hat, weil es schlicht und ergreifend von einer anderen perspektive aus beleuchtet wurde als ich mir das vielleicht erhofft hatte (web 2.0 (in)security) und dafür ein anderes ganz interessant war, das ich vorher nicht unbedingt so eingeschätzt hätte (seconds11 - vielleicht weil es kurz war und einfach neugierig darauf gemacht hat, sich die sache mal anzuschauen).

letztlich geht das ein wenig in die richtung, die auch christoph angemerkt hat: durch die bunte mischung des publikums ist es für die vortragenden schwierig einzuschätzen, was an knowhow vorausgesetzt werden kann. wenn von anfang an klar ist "jetzt wird es technisch und es geht ins detail.", können sich computerdummies wie ich bequem zurücklehnen und die lauscher schließen oder eine rauchen gehen oder nebenan ein bier trinken. naja, vielleicht ist wildes herumrennen des publikums auch nicht so angebracht zwecks daraus resultierender verzögerungen.

oder man sattelt es doch von hinten auf und schaut, wie sich das publikum zusammensetzt und stimmt darauf die vorträge ab. das ist natürlich aufwendiger für die vortragenden und möglicherweise dementsprechend abschreckend - und schließlich lebt das ganze ja von der bereitschaft der leute, etwas beizutragen. da sollte meiner meinung nach die schwelle nicht allzu hoch gelegt werden. in ferner zukunft könnte man allerdings mal überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, den abend mit thematischen schwerpunkten zu gestalten (sozusagen einen abend für die technikleute, einen für die marketingfritzen, einen für die dummie-user usw.).

ansonsten bleibt zu sagen, dass die vorträge entweder kürzer gehalten oder von vornherein weniger davon eingeplant werden sollten. die vortragenden, die erst gegen ende dran sind, haben nämlich sonst mit einem nicht mehr wirklich konzentrationsfähigen oder -willigen publikum zu kämpfen.

das bierchen danach in der weltwirtschaft war auf jeden fall fein, auch wenn ein gewisser mensch (böse, christoph, böse!) mich für "sozial1.0" erklärt hat... ;(. aber das lern ich dann auch noch, versprochen. jedenfalls so lange ich mich nicht über xss oder ruby on rails unterhalten muss... ;).

ich bin gespannt, was sich noch aus dem jungen webmontag in münchen entwickelt!
schrieb pjat um 22:09   Rückkopplung
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